Ulrichstein: Rückbaukosten für eine Enercon E-101 fast doppelt so hoch wie die vom Land Hessen geforderte Sicherheitsleistung (Update 2018-05-26)

Das Land Hessen hat ein Problem!

2018-02-20

Es fordert laut einem Erlass aus dem hessischen Staatsanzeiger Nr. 48/2016 vom 28.11.2016, Blatt 1536f für die Rückbaukosten einer Windenergieanlage von Ovag, HessenEnergie und Co. eine Sicherheitsleistung nach folgender Formel:

Nabenhöhe der WEA in Metern x 1.000 €

Das sind für eine Enercon E-101 mit einer Nabenhöhe von 149 Metern 149.000 Euro.

Das ist auch genau der Anlagentyp, der kürzlich in der Windfarm Kopf und Köppel (Ovag / Bohn / HessenEnergie) bei Ulrichstein genehmigt wurde.

Gegenwind Vogelsberg liegt jetzt jedoch eine Kostenschätzung der Enercon GmbH für den Rückbau genau dieses Anlagentyps aus dem Jahr 2012 vor!

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Sächsische Zeitung: Energiewende in der Sackgasse

Statt weiterer Windkraft- und Fotovoltaikanlagen brauchen wir dringend neue Konzepte für eine tragfähige Energiepolitik. Ein Essay des Dresdner Professors Sigismund Kobe.

[…] Der Dorfteich war im Durchschnitt einen Meter tief, trotzdem ist die Kuh ersoffen. Mit diesem Sprichwort wird davor gewarnt, allzu leichtfertig statistischen Mittelwerten zu vertrauen, wenn komplexe Sachverhalte bewertet werden müssen. Zwar hat sich der Anteil von Windenergie an der Bruttostromerzeugung in Deutschland innerhalb der letzten fünf Jahre verdoppelt und beträgt derzeit im Jahresmittel 16 Prozent. Doch gleichzeitig sind auch die Schwankungen der Windstrom-Einspeisung angewachsen.

(Quelle: Sächsische Zeitung)

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Wird Hessen beim Naturschutz zunehmend rechtsfreier Raum?

Im Schwarz-Grün regierten Hessen darf man anscheinend alles, wenn es gegen den Naturschutz geht. Auf die Idee, die illegalen Rodungen einfach polizeilich zu stoppen, anstatt hinterher lächerliche Strafen zu verhängen, kommt wohl niemand? Die Regierungspräsidentin des RP Darmstadt – Brigitte Lindscheid – hat ein grünes Parteibuch.

Das Unternehmen Knettenbrech und Gurdulic darf wohl künftig den Wiesbadener Restmüll verarbeiten. Allerdings müssen politische Gremien noch zustimmen. Die Firma rodet bereits Land – ohne Erlaubnis. […]

Gurdulic scheint sich seines Vorhabens sicher zu sein. Drei Hektar Land neben seinen Deponien ließ er kürzlich roden – laut Umweltdezernent Andreas Kowol ohne Genehmigung. Gurdulic wollte sich der FR gegenüber dazu nicht äußern. Dieses Areal, das er zum Teil 2017 von der Stadt erworben hatte, könnte der Standort des besagten Kraftwerks werden. Die illegale Fällung wird ein Nachspiel haben. Da der Tatbestand vielschichtig ist – es soll Schwarzmilane gegeben haben –, übernimmt vielleicht das Regierungspräsidium Darmstadt das Verfahren. Kowol hält ein Bußgeld für wahrscheinlich.

(Quelle: Frankfurter Rundschau)

 

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Limburg: Trügerische Ruhe, doch Genehmigungsantrag läuft

Der Fall Limburg zeigt erneut: Man sollte sich nicht täuschen lassen, wenn es um ein Windkraft-Vorhaben sehr ruhig geworden ist! Fragen Sie regelmäßig beim RP Gießen nach!

„Beide Genehmigungsverfahren befinden sich zurzeit noch in der Vollständigkeitsprüfung“, bestätigt der Pressesprecher des Regierungspräsidiums (RP) Gießen, Thorsten Haas. „Wir haben keine Kenntnis, dass das Projekt nicht aktiv weiter vorangetrieben wird“, sekundiert Gero Sczech von der Hessischen Landgesellschaft. Auf deren Grund und Boden sollen die Ahlbacher Anlagen errichtet werden.

(Quelle: Nassauische Neue Presse)

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Vortrag Harry Neumann „Windindustrie oder die Vertreibung aus dem Paradies – Mensch und Natur als Opfer einer falschen Energiepolitik“

Öffentliche Informations-Veranstaltung am Montag, 4. Juni 2018, 19:00 Uhr im Bürgerhaus Lohra

Vortrag von Harry Neumann
Bundes- und Landesvorsitzender Hessen der NATURSCHUTZINITIATIVE e.V. (NI), bundesweit anerkannter Naturschutzverband

Zeit und Ort: BGH Lohra (bei Marburg), 19:00 Uhr

für das Navi:

Bürgerhaus Lohra, Jahnstr. 10, 35102 Lohra

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Energiewende: Regierung könnte Vorfahrt für Ökostrom im Stromnetz einschränken

Die Energiewende ist auch deshalb so erfolgreich, weil Ökostrom uneingeschränkte Vorfahrt in den Netzen hat. Das Wirtschaftsministerium prüft nach SPIEGEL-Informationen nun, dieses Privileg einzuschränken. Die Grünen sind empört.

(Quelle: SPIEGEL ONLINE)

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NABU kämpft gegen Greenpeace-Windkraftanlagen

Die Greenpeace-Tochter Planet Energy will in der Nähe eines Naturschutzgebiets im Weserbergland zwei Windkraftanlagen bauen. Der Umweltverbund NABU kritisiert das Vorhaben.

(Quelle: NDR)

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