Energiepolitischer Realismus bei Branchenvertretern

[…] Heute berichten wir über eine energiewirtschaftliche Konferenz, die 15. Baden-Badener Energiegespräche. Wir waren überrascht, dass die Branchenvertreter einhellig die derzeitige Energiepolitik kritisierten, jahrelang einseitig auf die Förderung bestimmter Energieerzeugungsarten zu setzen, ohne sich um das Gesamtsystem von Erzeugung, Verteilung und Verbrauch zu kümmern.

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Finanzen der „Agora Energiewende“ im Visier

Die Agora Energiewende sei mittlerweile eine der führenden Denkfabriken und Lobbyoranisationen im Bereich Erneuerbare Energien in Deutschland. Nun möchten die Abgeordneten wissen, ob die Bundesregierung von weiteren Geldmitteln an die gGmbH weiss – über die auf der Webseite gelieferten Informationen hinaus. Vertreter der Bundesregierung sitzen im Rat der Agora Energiewende. Die FDP-Fraktion fragt auch, ob das Unternehmen Zuwendungen aus dem Bundeshaushalt erhalten hat.

(erschienen am: 2018-05-17 im europaticker)

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Studie zu Windkraft im Wald und Waldschnepfe

Nach den dargestellten Untersuchungsergebnissen hat die Abundanz der Waldschnepfe im Gebiet bei Simmersfeld mit Errichtung und Betrieb der WEA erheblich (um ca. 90 %) abgenommen. Das ist nach den vorliegenden Erkenntnissen als vorhabensbedingte Folge zu bewerten. Zudem ist dies eine erhebliche Größenordnung. Weiterlesen

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Deutsche Stadtwerke laut Studie oft hoch verschuldet – Energiewende häufig mitverantwortlich

Mehr als drei Viertel der Stadtwerke mit angespannten Finanzen führten die Energiewende als Ursache für ihre Lage an, heißt es in dem Papier. So würden Kraftwerke mit konventionellen Energien unrentabel, während der Preisdruck steige.

[…] Kritisch werde es, wenn Stadtwerke und Kommunen zugleich schlecht dastünden. Dann könne die öffentliche Hand im Krisenfall nicht die Betriebe auffangen, es drohe die Insolvenz. Und Kommunen seien umgekehrt oft auf Ausschüttungen der Konzerne für ihren Haushalt angewiesen.

(Quelle: SPIEGEL ONLINE)

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Rückbau: Fundamente ausgedienter Windräder bleiben oft im Boden stecken

Wir berichteten bereits in anderen Beiträgen über die Problematik der Tiefgründung mit Rüttelstopfsäulen.

Wenn beim Entfernen der Rüttelstopfsäulen Gefahr für das Grundwasser besteht (siehe hervorgehobener Text in den Zitaten aus dem Weser-Kurier!), dann bestand dieser genauso beim Einrammen der Gründungspfähle! Warum wurde dies denn dann überhaupt genehmigt???

Nicht selten bleibt der Beton im Boden zurück. Umweltschützer fordern die komplette Entfernung der Altlasten.

[…] Die hohen Kosten seien nicht ausschlaggebend dafür gewesen, dass die Fundamente im Landkreis Cuxhaven nur bis zu einer Tiefe von 2,5 Metern entfernt werden müssen. Vielmehr ginge vom Rückbau eine Gefahr für das Grundwasser aus. Die Pfahlgründungen reichten bis zu 40 Meter in die Tiefe und durchstießen verschiedene Wasser führende Schichten. Würden die Pfähle entfernt, bestünde nicht nur die Gefahr, dass Salzwasser ins Trinkwasser gelange, sondern auch Pestizide aus der Landwirtschaft.Eickmann: „Die Löcher sind eine Autobahn in den Untergrund.“

[…] Umweltschützer vom Wattenrat in Ostfriesland kritisieren die für sie laxe Haltung der Behörden. Sprecher Manfred Knake meint: „Es darf vermutet werden, dass es nicht um die Einhaltung von geltendem Recht geht, sondern um die Schonung der Geldbeutel der Windkraftbetreiber, die jahrzehntelang satteste Renditen über das Erneuerbare Energiengesetz (EEG) gezogen haben.“

Es bleibe abzuwarten, ob die Grundeigentümer, auf deren Böden die Windkraftanlagen errichtet wurden, irgendwann für die Komplettentsorgung der Fundamente zur Kasse gebeten werden. Tatsächlich läuft die Förderung durch das EEG 2020 aus. Mit dem Ende der Förderung endet vielfach auch die Nutzungszeit für die Anlagen.

[…] Ein ehemaliger Mitarbeiter der Umweltministeriums in Kiel sieht das Problem im nur teilweisen Rückbau der Fundamente vor allem in der Versiegelung.

Zum Artikel im WESER KURIER (Hervorhebungen in den Zitaten durch Gegenwind Vogelsberg)

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Roter Milan mit GPS-Sender von Windrad erschlagen

Ein mit GPS-Sender versehener Roter Milan ist unter einem Windrad bei Berghülen aufgefunden worden.
Der Rote Milan mit der Ringnummer 504 96 ist in seinem Leben vier Mal nach Spanien und zurück geflogen. Dank eines GPS-Senders konnten Experten den 2000 Kilometer weiten Weg des Greifvogels in die Extremadura verfolgen. Jetzt fliegt er nicht mehr.

[…]
Bei einem Ein-Kilometer-Radius stehen dem Vogel also gerade 3,14 Quadratkilometer Jagdfläche zur Verfügung. „Der bräuchte aber sieben Quadratkilometer“, sagt Marion Gschweng, die das mit den vor Ort gewonnenen GPS-Daten belegen kann.

[…]
Das Landratsamt sieht keinen Anlass, bei den anderen Anlagen Einschränkungen zu fordern. „Wir beobachten weiter die Situation“, sagt Bernd Weltin

(Quelle: Südwest Presse Online)

@Landratsamt: Auf was warten Sie denn bloß? Was muss denn noch passieren, dass jemand tätig wird?

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Chef der Wirtschaftsweisen zum EEG: Der große Konstruktionsfehler der Energiewende

Als zentrales Instrument zur Umsetzung der Energiewende hat die Politik bislang auf die langfristige Festschreibung von Einspeisevergütungen für grünen Strom gesetzt. Dies wurde im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) festgeschrieben. Finanziert wird die Förderung über ein Umlageverfahren, welches über erhöhte Kosten der Stromnutzung letztlich die Stromverbraucher tragen. Das EEG ist trotz aller Anpassungen der vergangenen Jahre, etwa der Einführung von Ausschreibungen, ein teures und ineffizientes Förderprogramm. Als Instrument zur Fortführung der Energiewende ist es daher ungeeignet.

(Quelle: Die Welt, Gastbeitrag)

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