Stumpertenrod / Eckmannshain: Hauptausschuss berät über Windkraft-Vertrag

Wie die oberhessische Zeitung am 2018-11-13 berichtet, steht das Thema Windkraft am Eckmannshain im Hauptausschuss wieder auf der Tagesordnung:

STUMPERTENROD/KESTRICH – (red). Am Mittwoch, 21. November [2018], berät der Haupt- und Finanzausschuss der Feldtaler Gemeindevertretung um 20 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Kestrich über die Änderung des städtebaulichen Vertrages zwischen der Gemeinde Feldatal und dem Projektierer, der bei Stumpertenrod Windkraftanlagen errichten will.

Wie die Gruppen Stumpertenrod und Ulrichstein der BI Gegenwind Vogelsberg mehrfach berichteten und kommentiert haben, will der Vorhabenträger die Konditionen zum zweiten Mal zu ungunsten von Gemeinde und Bevölkerung nachverhandeln.

Dünnes Eis bei WKA-Pachtverträgen auf kommunalen Grundstücken

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Dünnes Eis bei WKA-Pachtverträgen auf kommunalen Grundstücken

Interessant ist, was der Deutsche Arbeitgeberverband in „die Energiefrage #63“ zu Art. 20a GG und zum neuen Staatsziel Naturschutz in der hessischen Verfassung ausführt. Denn demnach

…sind öffentliche Eigentümer von Grundstücksflächen verpflichtet, Naturschutzbelange besonders zu berücksichtigen. In §2 Abs. 4 BNatSchG heißt es dazu: „Bei der Bewirtschaftung von Grundflächen im Eigentum oder Besitz der öffentlichen Hand sollen die Ziele des Naturschutzes und der Landschaftspflege in besonderer Weise berücksichtigt werden.“ Wird eine solche Grundfläche für den Betrieb Windkraftanlagen oder für agrarische Monokulturen vorgesehen, sind die Gebietskörperschaften zu einer umfassenden Güterabwägung verpflichtet. Sie dürfen den Zustand ihres Gemeindewaldes und ihrer Gemeindewiesen nicht verschlechtern! Der Staat muss dies in Verantwortung aus der Schutzpflicht in Artikel 20a klarstellen und verhindern. Schließt er einen Pachtvertrag beispielsweise mit dem Betreiber einer Windkraftanlage im Wald ab ohne vorherige Güterabwägung, macht dies den Pachtvertrag angreifbar. Fällt aber ein Pachtvertrag, ist eine bereits erteilte Genehmigung für den Betreiber einer Windkraftanlage unbrauchbar. Das Unternehmen handelt sogar strafbar, wenn es nach Klarstellung durch den öffentlichen Grundstückseigentümer Rodungsarbeiten vornimmt.

Eine Klage in diesem Sinne wurde kürzlich gegen das Regierungspräsidium Darmstadt wegen einer Teilgenehmigung mehrerer Windkraftanlagen auf Flächen der Taunusgemeinde Grävenwiesbach eingereicht. Sicher werden einschlägige Bürgerinitiativen bundesweit dieses Verfahren genau beobachten und von staatlichen Eigentümern und Genehmigungsbehörden einfordern, den grundgesetzlichen Schutzauftrag zu erfüllen, der nun auch noch durch die hessische Landesverfassung verstärkt wurde.

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(Quelle: Deutscher Arbeitgeververband, „Die Energiefrage #63“, 2018-11-17, abgerufen am 2018-11-20, Hervorhebungen durch Gegenwind Vogelsberg)

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Deutliche Worte der BTU bei Anhörung zu Änderungen im Energierecht

Deutliche Worte aus der Brandenburgischen Technischen Universität

Der europaticker berichtet

Der Gesetzentwurf von CDU/CSU und SPD zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes (KWKG), des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) und weiterer energierechtlicher Vorschriften (19/5523) war am 9. November in erster Lesung im Bundestags-Plenum diskutiert worden. Er sieht unter anderem zusätzliche Ausschreibungen für Solaranlagen und Windenergieanlagen an Land sowie Innovationsausschreibungen vor

Neben dem üblichen Lobbygetöse sind auch kritische Stimmen zu hören. Besonders bemerkenswert Harald Schwarz von der Brandenburgischen Technische Universität Cottbus-Senftenberg (BTU):

Schwarz geht davon aus, dass eine regenerative Vollversorgung der Stromnachfrage, ausschließlich abgestützt auf Photovoltaik und Windenergie, niemals eine zuverlässige Stromversorgung ermöglichen wird. Er plädiert daher dafür, den Fokus der Förderung in den kommenden zehn Jahren auf die „bislang sträflich vernachlässigten“ Aspekte der Systemintegration zu legen.

(Quelle: europaticker, 2018-11-20)

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ICARUS-Projekt: Vögel aus dem Weltraum beobachten

Icarus ist eine internationale Kooperation zur Beobachtung von Tieren aus dem Weltraum (International Cooperation for Animal Research Using Space). In ihr arbeiten Wissenschaftler mit dem Ziel zusammen, ein satellitengestütztes System zur Beobachtung kleiner Tiere wie zum Beispiel Vögel, Fledermäuse oder Wasserschildkröten zu entwickeln.

Mit Icarus wollen Wissenschaftler mehr über das Leben der Tiere auf der Erde herausfinden: auf welchen Routen sie wandern und unter welchen Bedingungen sie leben. Diese Erkenntnisse dienen der Verhaltensforschung, dem Artenschutz und der Erforschung der Ausbreitungswege von Infektionskrankheiten bis hin zur Vorhersage von ökologischen Veränderungen und Naturkatastrophen.

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(Quelle: Max-Planck-Institut für Ornithologie, zuletzt abgerufen am 2018-11-10)

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Blackout – Wie sicher ist die deutsche Stromversorgung? Deutschlandfunk

Hörfunkbeitrag des Deutschlandfunks
von Dagmar Röhrlich, 11. November 2018

Das europäische Verbundsystem zählt zu den sichersten Stromnetzen der Welt. Doch Experten warnen vor dem Risiko eines großräumigen und lang andauernden Blackouts. Ob Energiewende, Cyberattacken oder Klimawandel – die Faktoren, die ein stabiles Stromnetz gefährden, sind größer denn je.

Den sehr lesenswerten Textbeitrag hier abrufen:

https://www.deutschlandfunk.de/energiemanagement-blackout-wie-sicher-ist-die-deutsche.724.de.html?dram:article_id=432939

Hörbeitrag downloaden:

https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2018/11/11/blackout_wie_sicher_ist_die_deutsche_stromversorgung_dlf_20181111_1840_5b7a5545.mp3

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Ulrichstein: Herrlicher Weitblick bis zum Taunus und auf Windspargel

Obst- und Gartenbaufreunde weihen neue Schutzhütte ein!

Windradtollhaus! Der Tourismus in Ulrichstein ist praktisch nicht mehr vorhanden. Trotzdem weihten die Obst- und Gartenbaufreunde 2016 eine neue Schutzhütte ein.

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Von diesem Platz aus habe man bei klarem Wetter einen herrlichen Weitblick zum Taunus, dem Dünsberg, ins Marburger Land, Amöneburg, dem Hohen Meißner und zum Rimberg. Auch die Energiewende sei von diesem Platz deutlich zu sehen, denn über 120 Windkraftanlagen prägen die Landschaft.

Schutzhütte Windfarm Platte bei Ober-Seibertenrod (Stadt Ulrichstein) im Vogelsberg - Foto: Hermann Dirr, Gegenwind Vogelsberg, Gruppe Engelrod

Schutzhütte Windfarm Platte bei Ober-Seibertenrod (Stadt Ulrichstein) – Foto: Hermann Dirr, Gegenwind Vogelsberg, Gruppe Engelrod

Windwahn, egal wohin man schaut: Platte bei Ober-Seibertenrod (Ulrichstein, Vogelsberg) - Foto: Hermann Dirr, Gegenwind Vogelsberg, Gruppe Engelrod

Windwahn, egal wohin man schaut: Platte bei Ober-Seibertenrod (Ulrichstein) – Foto: Hermann Dirr, Gegenwind Vogelsberg, Gruppe Engelrod

(Quellen: Vernunftkraft Hessen und Osthessen News vom 2016-07-12)

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Im Saarland gibt es immer weniger Fledermäuse

Die Zahl der Fledermäuse im Saarland ist drastisch zurückgegangen. Die Gründe dafür liegen unter anderem in Windkraftanlagen.

(Quelle: sol.de, 2018-11-09)

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