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Genehmigung von zwei WKA nahe Nieder-Ohmen / Atzenhain

17.02.2016

Die Praxis der Genehmigungen trotz noch in der Aufstellung befindlichem Teilregionalplan findet seine Fortsetzung, ohne die Einsprüche der 2. Offenlage abzuwarten und zu berücksichtigen:

Wie die Alsfelder Allgemeine berichtet, werden zwischen Nieder-Ohmen, Atzenhain, Merlau und Lehnheim werden zwei Windindustrieanlagen durch die OVAG gebaut.

Die Informationspolitik war – wie so häufig in Vogelsberger Gemeinden – mangelhaft.

Allgemeine Informationen – Windkraft in der Gemeine Mücke

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Die Gemeinde Mücke hatte bis vor kurzem zwei Standorte von Windkraftanlagen, einer bei Atzenhain mit 6 Anlagen und einer bei Ober-Ohmen mit 2 Anlagen.

Seit 2012 ist Mücke nun glückliche Besitzerin von Hessens größtem Windpark mit jetzt 15 Windkraftanlagen bei Ober-Ohmen, die nicht nur die Ober-Ohmener, sondern auch die Bürger von Unter-Seibertenrod , Zeilbach und Stumpertenrod mit Landschaftsverschandelung, Lärm und nächtlicher Discobeleuchtung „erfreuen“.

Das reicht den Mückern Entscheidungsträgern allerdings nicht, denn sie planen weitere Anlagen im Wald in Richtung Elpenrod/Ermenrod , bei Atzenhain/Merlau und bei Höckersdorf/Sellnrod. Die Planungen der Mücker Politiker gehen weit über das hinaus, was das Regierungspräsidium Gießen in seinem Teilregionalplan ausgewiesen hat und wollen auch vor Naturschutzgebieten nicht Halt machen. Davon abgesehen werden auch die Menschen weder geschont, noch in die Entscheidungsfindung miteinbezogen.

Hintergrund weiterer Pläne zur Errichtung von Windkraftanlagen ist schon lange nicht mehr die sogenannte Energiewende, deren Gelingen wir auf diese Weise ohnehin nicht für möglich halten, sondern die Hoffnung, durch die Windkraftanlagen Geld in Form von Gewerbesteuer in die Gemeindekassen zu spülen, mit dem Argument, ansonsten die Bürger mit immer mehr Gebühren zur Kasse bitten zu müssen. Diese Hoffnung wird sich wohl nicht erfüllen wie viele Beispiele zeigen, erst werden die Windkraftanlagen gebaut, dann kommen die Gebührenerhöhungen trotzdem. Damit wird das einzige Kapital unserer Region zerstört: Natur, Ruhe und eine schöne Landschaft.

Leider gibt es in Mücke keine Partei, die die Interessen der Windkraftgegner vertritt. Außerdem ist der Informationsfluss mehr als dürftig. Eine Befragung von Mücker Bürgern durch eine Schulklasse der Gesamtschule Mücke hat ergeben, dass sich über 90% der befragten Personen schlecht bis gar nicht durch ihre Politiker informiert fühlen. Man wird informiert, wenn die Verträge geschlossen sind.

Wir sind der Meinung, dass der Vogelsberg längst sein Soll an Windkraftanlagen erfüllt hat und dass wir keine weiteren Anlagen brauchen und wir hoffen auf noch mehr Widerstand in der Bevölkerung, mit welchem weder unsere Politiker noch die Investoren hier im ländlichen Raum gerechnet haben.

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