Windkraftanlage bei Bad Lausick in Flammen

2018-04-11, Bad Lausick bei Leipzig in Sachsen, Brand einer WKA:

Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, gestalteten sich die Löscharbeiten an der Anlage als sehr schwierig. Da der Feuerherd zu weit in der Höhe war, entschieden die Feuerwehrkameraden, das Windrad kontrolliert abbrennen zu lassen. Dabei entstand ein Sachschaden von etwa 800.000 Euro. Anwohner waren gebeten worden, über Nacht die Fenster geschlossen zu halten.

(Quelle: tag24.de)

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NABU: Rotmilan durch Windräder bedroht

Wie die Saarbrücker Zeitung berichtet wirft der NABU Saarland den Behörden Heuchelei vor und verließ Gespräche im Umweltministerium: 

„Es sind mittlerweile aber nicht mehr die behördlicherseits verharmlosend als ,nicht signifikat’ ins Feld geführten Einzelfälle, sondern es artet aus“, schreibt der Nabu und kritisiert zudem, dass die ohnehin „knapp bemessenen Schutzradien von 3000 Meter um einen Windschredderturm herum“ oft unterschritten würden.

(Quelle: Saarbrücker Zeitung)

Anmerkung von Gegenwind Vogelsberg (Gruppen Ulrichstein und Stumpertenrod)

Für Hessen sind die genannten 3.000 m purer Luxus: Hier gesteht man dem Rotmilan nach einer sogenannten Einzelfallprüfung häufig gerade mal 500 m Abstand (vom Mastfuß!) zu. Bei mehr als 1.000 m Abstand wird auf eine Raumnutzumgsanalyse (Flugraumanalyse) verzichtet – auch in EU Vogelschutzgebieten! So geschehen z. B. bei den zwei neuen Windkraftanlagen der OVAG mit dem Projektierer HessenEnergie am Kopf bei Ulrichstein. Großvögel wurden hier nur über 2 Monate und 7 Tage kartiert und dies vom RP Gießen samt ONB als vollkommen ausreichend betrachtet.

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Deutsche verpulvern für Erneuerbare Energien jährlich 30.000.000.000 Euro

Die Bundesregierung steckt pro Jahr rund 30 Milliarden Euro in die Förderung erneuerbarer Energien – ohne Wirkung. Dabei wäre es längst an der Zeit, die Folgen des Klimawandels wie Hurrikans, Überschwemmungen und Dürren wirksam zu bekämpfen. Star-Ökonom Hans-Werner Sinn liest der Regierung die Leviten.

(Quelle: Focus online)

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Auswirkungen von zivilem Richtfunk auf Windenergievorhaben

Rechtsprechung zum Thema Richtfunk und Windkraft

Die Rechtsprechung zeigt, dass der Windenergienutzung aufgrund des öffentlichen Interesses an der Versorgung der Bevölkerung mit erneuerbaren Energien, ein höherer Stellenwert zugeschrieben wird, als dem zivilen Richtfunk. Das bedeutet im Umkehrschluss aber nicht, dass das Planungs- und Genehmigungsverfahren von Windenergieanlagen ohne Berücksichtigung des Richtfunks stattfinden darf. Im Konfliktfall muss anhand der Abwägung der Kosten der Anpassung des Richtfunks oder einer Verschiebung des geplanten Standorts der Windenergieanlage zugunsten einer der Konfliktparteien entschieden werden.

Quelle: EnergieDialog.NRW

Tipp von Gegenwind Vogelsberg Richtfunkstrecke und Windenergie

Wenn sie die Vermutung haben, dass Windkraftplanungen Richtfunkstrecken beinträchtigen könnten, versuchen Sie, den Betreiber (Meist Telefónica /o2, Vodafone /D2 oder „DSL-über-Funk“-Anbieter in Gemeinden ohne DSL) ausfindig zu machen (Beschilderung am Technikcontainer) und informieren dessen Rechtsabteilumg.

Richtfunkantennen sehen ähnlich wie dicke Satellitenschüsseln aus, zeigen aber nicht schräg nach oben. Die Betreiber werden häufig erst viel zu spät oder gar nicht in das Verfahren eingebunden!

Neben einem finanziellen Schaden für den Betreiber, kann dies zu einem temporären oder gar dauerhaften Ausfall eines Handy-Netzes vor Ort führen!

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VLAB entsetzt: Rotmilan von Windrad zerhackt

Da die Tiere momentan noch brüten würden, bedeute dieses Unglück, dass nicht nur ein besonders und streng geschütztes Tier durch die Windräder ums Leben gekommen sei, sondern dass das betroffene Paar keine Jungen großziehen könne. „Während das Weibchen brütet, jagt das Männchen im März und April, um das Muttertier und die meist zwei Jungen mit Nahrung zu versorgen. Diese verhungern nun, da es für den weiblichen Vogel unmöglich ist, die Brut zu schützen und zu pflegen und gleichzeitig zu jagen“, weiß der Vorsitzende.

(Quelle: ONetz)

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Weißstorch von Windkraftanlage zerfetzt

Kreis Herford. Biologe Klaus Nottmeyer hat in seinem Leben so einige tote und verletzte Tiere gesehen. Aber was er sich am Montagnachmittag notgedrungen angucken musste, ging ihm dann doch ausgesprochen nahe: In Enger hatte es einen Weißstorch erwischt. Blutverschmiert und mit zerschmetterten Beinen fand der Leiter der Biologischen Station Ravensberg das Tier vor, nachdem man ihn telefonisch über den Fund unterrichtet hatte.

„Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ist der Vogel in ein Windrad geflogen“, sagt Nottmeyer.

[Quelle: nw.de]

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Deutschland versagt bei Sicherung der biologischen Vielfalt

Reicht das Naturschutzrecht zur Sicherung der biologischen Vielfalt aus?

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