Stromüberangebot bremst privaten Photovoltaik-Strom aus

(pm) Die derzeitige Energiewende Deutschlands, mit dem ungebremsten Weiterausbau der Windkraft und den damit verbundenen Milliardensubventionen, treibt immer neue Stilblüten. So machen die Stromabnehmer privater Photovaltaikanlagen zunehmend von ihrem Recht Gebrauch, den hier erzeugten Strom nur noch in Teilen oder zeitweise gar nicht mehr abzunehmen. Ursache hierfür  ist das derzeitige Stromüberangebot einer komplett verfehlten Energiepolitik. So wird inzwischen bei Wind und Sonnenschein derart viel Strom produziert, dass keiner mehr weiß wohin damit. In solchen Phasen der Überproduktion wird der Strom zu Negativpreisen (Strom plus Geld) “verkauft”. Um unsere Netzstabilität noch gewährleisten zu können, werden zusätzlich private Stromerzeuger abgeklemmt bzw. wird deren Strom nur noch reduziert abgenommen. Im ersten Fall wird i.d.R. auf Kosten des privaten Stromproduzenten ein sogenannter Rundsteuerempfänger installiert (Kosten Gerät plus Montage ca. 400 bis 500 Euro). Nach dem Einbau dieses Gerätes ist es dem Stromabnehmer jederzeit möglich, bei einem Stromüberangebot im Netz die Stromabnahme der Privatproduzenten komplett zu stoppen. In dieser Situation verdienen die privaten Anlagenbesitzer kein Geld. Beim zweiten Fall wird der Wechselgleichrichter der Photovoltaikanlage fest auf einen gedrosselten Wert, von beispielsweise 70% eingestellt. Produziert die Anlage an sonnenreichen Tagen mehr Strom, so wird dieser nicht mehr abgenommen. Bei beiden Varianten wird der private Stromproduzent geringere Einnahmen realisieren, da sein Strom nicht mehr komplett ins Netz eingespeist wird.

Trotz dieser ohnehin schon absurden Situation wird die Windkraft weiter ausgebaut werden. In Hessen sollen sich laut Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir die derzeit in Betrieb befindlichen Windkraftanlagen noch einmal verdreifachen. Was dann mit dem privat erzeugten Photovoltaik-Strom passieren wird, bleibt abzuwarten. In wie weit hier die privaten Investoren noch genügend Einnahmen realisieren, um ihre oft auf Kredit finanzierten Photovoltaikanlagen wirtschaftlich betreiben zu können, bleibt fraglich. Auch hier zeigt sich wieder einmal, dass der Wunschtraum Grüner Ideologen alleine nicht genügt, um eine funktionierende und sozial verträgliche Energiewende umzusetzen…

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Bundesumweltministerin: Durch Energiewende wird wieder deutlich mehr CO2 ausgestoßen

„[…] Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) […] vertrat gemeinsam mit Entwicklungshilfeminister Gerd Müller (CSU) Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bei dem Gipfel.

Bis 2020 wolle Deutschland seine Emissionen, gemessen an 1990, um 40 Prozent senken. Die Bundesregierung könnte das Ziel jedoch verfehlen, weil durch die Energiewende wieder deutlich mehr CO2 ausgestoßen wird. […]“

Lesen Sie den ganzen Artikel auf der Homepage des „Stern“

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Hilferuf aus Zeilbach – Bürgerversammlung am 08.10.2014

Eine Bürgerin aus Zeilbach bittet uns um Unterstützung bei der am
Mittwoch, 08.10.2014 um 19:30 Uhr im DGH Zeilbach
stattfindenden Bürgerversammlung.

Wir rufen daher alle Gegenwindler, aber insbesondere alle Zeilbacher, Feldataler insbesondere die Anrainer-Orte Stumpertenrod, Unter-Seibertenrod und Ober-Ohmen zur Teilnahme an der Bürgerversammlung auf:

„Liebe Mitglieder der Aktionsgruppe Gegenwind,
heute wende ich mich mit einer Bitte um Hilfe an Sie. Ich lebe mit meiner Familie in Feldatal-Zeilbach einem Örtchen, dass schon einen Windpark mit 17 Mühlen in der Hauptwindrichtung vor der Nase hat. Nun sollen noch drei weitere mit jeweils einer Gesamthöhe von 200 m dazu kommen, davon eine mit einem Abstand zum Ort von unter 1000 m. Dagegen haben wir, einige Zeilbacher, Widerspruch bei der Gemeinde eingereicht. Ob dies der Grund für die jetzt eiligst anberaumte Bürgerversammlung in Zeilbach ist, kann ich nicht sagen. Nun meine Bitte an Sie: könnten Sie und die Mitglieder Ihrer Organisation uns Zeilbacher Bürger, die gegen den weiteren Ausbau der WEAs sind, unterstützen und an der geplanten Versammlung mit anwesend sein?
Außerdem findet am kommenden Donnerstag (25.9.) in Groß Felda eine öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung statt, bei der es u.a. um die Beratung und Beschlussfassung über die sachliche Teilfortscheibung des Flächennutzungsplanes Windenergie ‚Am Biehnes II‘ Gemarkung Zeilbach geht. […]

M. Schwarz-Bierbach, Zeilbach“

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WINDENERGIE „Rote Karte für Al-Wazir: Jetzt erst recht“ / Demonstration in Freiensteinau

FREIENSTEINAU – (gst). Transparente, Trillerpfeifen und Regenschirme waren am Sonntag die notwendigen Utensilien für die, nach Angaben der Veranstalter rund 800 Demonstranten, die sich unter dem Motto „Rote Karte für Al-Wazir: Jetzt erst recht“ auf Initiative von „Pro Lebensraum Blaues Eck Freiensteinau“, „Gegenwind-Vogelsberg“, „Schöner Ausblick Alsfeld“ und des Landesverbandes „Vernunftskraft Hessen“ bei Dauerregen in Freiensteinau eingefunden hatten.weiterlesen>>>

Quelle Lauterbacher Anzeiger

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PM NABU Deutschland: Naturschutz wird bei Windkraftstandorten vernachlässigt

„Umweltrecht muss beim Ausbau erneuerbarer Energien eingehalten werden“

Wacht der NABU endlich auf?

Zur Pressemeldung des NABU

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Sitzung der Gemeindevertretung Feldatal am Donnerstag, 25.09.2014

Vorbei:
Terminhinweis: Sitzung der Gemeindevertretung Feldatal am Donnerstag, 25.09.2014 um 20.00 Uhr in der Feldahalle, Groß-Felda.

Betrifft auch Ortsteile von Ulrichstein und Mücke!

Thema u. a.:

TOP 7: Beratung und Beschlussfassung über die sachliche Teilfortschreibung des Flächennutzungsplanes Windenergie „Am Biehnes II“, Gemarkung Zeilbach:
Hier: Beratung über die in den Verfahren nach §§ 3, 4 Abs. 2 BauGB (18.08. – 19.09.2014) eingegangenen Anregungen und Bedenken und anschließende Beschlussfassung zur Feststellung des Flächennutzungsplanes (Feststellungsbeschluss).

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Bundesverwaltungsgericht 2006: Öffentliche Belange der Landesverteidigung können einer geplanten Windkraftanlage entgegenstehen

Aus aktuellem Anlass (Diskussion in der Gemeinde Buseck bei Gießen).

„…Auf der Grundlage dieser Rechtsprechung steht nach Auffassung des Berufungsgerichts der geplanten Windenergieanlage der öffentliche Belang der Landesverteidigung entgegen…“

„[…] Ob die geplante Windenergieanlage ein „relevantes“ Hindernis darstelle, obliege primär der Beurteilung durch die Bundeswehr und sei aufgrund des ihr eingeräumten verteidigungspolitischen Beurteilungsspielraums im gerichtlichen Verfahren einer Klärung durch Sachverständigengutachten grundsätzlich nicht zugänglich […]“

Lesen Sie weiter, warum die Beschwerde der Klägerin gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg zurückgewiesen wird (BVerwG 4 B 58.06).

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